303

Zielgruppe: Schüler*innen ab lycée

Produktion: Deutschland, 2018                                                                                                                                      Genre: Spielfilm
Dauer: 120 Minuten                                                                      Sprache: Originalfassung mit französischen Untertiteln


Jan ist davon überzeugt, dass der Mensch von Natur aus egoistisch ist. Deswegen ist er auch nicht weiter überrascht, als ihn in Berlin seine Mitfahrgelegenheit versetzt. Jule hingegen glaubt, dass der Mensch im Kern empatisch und kooperativ ist, und bietet Jan einen Platz in ihrem „303“ Oldtimer-Wohnmobil an. Beide sind unterwegs Richtung Atlantik.

Jan will nach Spanien, um seinen leiblichen Vater kennenzulernen, Jule zu ihrem Freund nach Portugal. Eigentlich soll es gemeinsam nur bis Köln gehen, doch mit jedem Kilometer eröffnet sich etwas mehr von der Welt des Anderen. Macht der Kapitalismus den Menschen zum Neandertaler? Führt Monogamie ins Unglück und kann man sich aussuchen, in wen man sich verliebt? Die beiden durchqueren Frankreich und erreichen Spanien, ihre fesselnden Gespräche werden immer persönlicher. Und es fällt ihnen immer schwerer, sich nicht ineinander zu verlieben.

Lebenshungrig und romantisch, zwischen Fernweh und dem Wunsch, irgendwo anzukommen, gelingt Regisseur Hans Weingartner („Die fetten Jahre sind vorbei“) mit 303 ein sehnsüchtiges Roadmovie mit magischer Anziehungskraft. Die wunderschönen Landschaftsaufnahmen werden getragen von einem atmosphärischen Indie-Soundtrack.

© Wayna Pitch

Credits
Regie Hans Weingartner
Drehbuch Hans Weingartner, Silke Eggert
Kamera Mario Krause, Sebastian Lempe
Szenenbild Ricarda Schwarz
Kostüme Svenja Gassen, Renata Ramiro
Schnitt Benjamin Kaubisch, Karen Krametschek, Sebastian Lempe, Hans Weingartner
Ton Johannes Kaschek
Darsteller*innen Mala Emde, Anton Spieker
Produktion und Verleih
Verleih Deutschland Weltkino
Verleih international Global Screen
Produzent Hans Weingartner
Co-Produzenten Rainer Kölmel, Simon Amberger, Matthias Bahr, Christine Tschanett-Weingartner

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