Univerciné Allemand 2012 : Bilanz

Eine Woche deutsches Kino – Am 13. November ging mit Univerciné Allemand der erste Teil der Festivalsaison Univerciné 2012/2013 im Kino Katorza zu Ende. Insgesamt zwanzig Filme, vorwiegend von deutschen Nachwuchsfilmern, standen auf dem Programm. Thema in diesem Jahr war « Liberté et courage ». Mehr als 3000 Kinobesucher entdeckten das aktuelle deutsche Kino und diskutierten mit den zahlreichen Gästen.

Zum Auftakt am 7. November reisten Produzent Michael Schöbel und Skater Marko Sladek aus Berlin an und stellten This Ain’t California vor. Regisseur Jan Ole Gerster legte zwischen den Filmfestivals von Los Angeles und Bratislava einen Zwischenstop in Nantes ein und präsentierte seinen Berlinfilm Oh Boy. Paul Poet stellte seinen Dokumentarfilm Empire Me nicht nur in Nantes vor, sondern auch, im Rahmen der Dezentralisierung des Festivals, in Le Mans. Bernd-Günther Nahm, Leiter der Filmwerkstatt der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein kam bereits zum sechsten Mal nach Nantes; in diesem Jahr in Begleitung von Gisela Tuchtenhagen und Margot Neubert-Maric, den Regisseurinnen des Dokumentarfilms Bingo – zuletzt entscheidet immer das Glück. Die Regionalpartnerschaft zwischen dem Pays de la Loire und Schleswig-Holstein feiert in diesem Jahr 2012 ihr 20jähriges Bestehen.
Zum Anlass des 50. Geburtstags des Elysée-Vertrag zwischen Frankreich und Deutschland zeigte Univerciné acht Kurzfilme, die vom diesjährigen Kurzfilmfestival in Clermont-Ferrand ausgewählt worden waren und von Antje Buchholz von der AG Kurzfilm vorgestellt wurden.
Auch diesmal wurde wieder ein Film von den Masterstudenten der Universität Nantes in Kooperation mit Arte auf Französisch untertitelt. In diesem Jahr fiel die Wahl auf Fenster zum Sommer von Regisseur Hendrik Handloegten, der ebenfalls anwesend war.

Die fünf Wettbewerbsfilme Kaddisch für einen Freund von Leon Khasin, Empire me von Paul Poet, Oh Boy von Jan Ole Gerster, Transpapa von Sarah Judith Mettke und This Ain’t California von Marten Persiel überzeugten Publikum und Jury.
Schließlich setzte This ain’t California, der unter anderem bereits den deutsch-französischen Dialogue en perspective-Preis der Berlinale 2012 gewonnen hatte, seinen Erfolgskurs fort und erhielt den Univerciné Publikumspreis sowie die Auszeichnung der Jury. Diese hob insbesondere die akustische und visuelle Dynamik des Films sowie das Format der « dokumentarischen Narration » hervor.

Als Siegerfilm des deutschen Festivals konkuriert This Ain’t California mit den Gewinnerfilmen des britischen (5. – 9. Dezember 2012) und des italienischen (13. – 17. Februar 2013) Festivals um gemeinsamen europäischen Filmpreis Univerciné.

Univerciné Allemand bedankt sich bei allen Partnern, Sponsoren und Gästen.

A l’année prochaine!

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